Chronik der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Leverkusen e. V.

 

 

2015

Auf der Jahreshauptversammlung am 27. Oktober 2015 wird die Satzung der Lebenshilfe Leverkusen e. V. geändert. Laufende Rechtsprechung und Änderungen der Gegebenheiten erforderten fünf Jahre nach der letzten Satzungsänderung eine erneute Anpassung der Vereinssatzung.

Am 29. Oktober 2015 wird die Baugenehmigung für die Wohnstätte Weiherfeld 1 und 1a durch die Stadt Leverkusen erteilt. Die Einrichtung mit 24 stationären Plätzen dient als Ersatzbau für den Wegfall von Plätzen in anderen Einrichtungen der Lebenshilfe Leverkusen e. V.

Im Dezember 2015 zieht die Interdisziplinäre Frühförderstelle (IFF) der Lebenshilfe Leverkusen e. V. innerhalb Opladens vom bisherigen Standort Steinstr. 57a in einen zentral an der Kölner Str. 60 gelegenen Neubau um. Mit den größeren räumlichen Möglichkeiten wird der stetig steigenden Nachfrage nach den von der IFF erbrachten Leistungen entsprochen. 

2014

Anlässlich der Jahreshauptversammlung 2014 stellt sich am 28. Oktober mit Herbert Frings der neue Landesgeschäftsführer der Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen e. V. vor, der zur Jahresmitte die Nachfolge von Jürgen Wagner antrat. 

Die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen e. V. kann auf ihr fünfzigjähriges Bestehen zurückblicken, was am 7. November 2015 auf einer Jubiläumsfeier am Niederrhein in Wesel begangen wird. 

Am 27. November 2014 wird mit einem Empfang im Bistro des Wildpark Reuschenberg das zehnjährige Bestehen der Koordinierungs-, Kontakt-, und Beratungsstelle (KoKoBe) in Trägerschaft der Lebenshilfe Leverkusen e. V. gefeiert. 

2013

Am 17. Mai 2013 wird der notarielle Kaufvertrag für das Grundstück Von-Knoeringen-Straße in Leverkusen-Lützenkirchen unterzeichnet. Der darauf zu errichtende Ersatzbau (Weiherfeld 1) mit vierundzwanzig Plätzen ist notwendig, um in der Wohnstätte Stegerwaldstraße 4 dringend anstehende Umbau- und Sanierungsmaßnahmen durchzuführen.

Das Kuratorium der Stiftung Lebenshilfe Leverkusen beruft am 5. Juni 2013 Tim Mellage zum neuen Vorsitzenden des Vorstands der Stiftung. Neuer Beisitzer im Stiftungsvorstand wird Ralf Johanns.

Die Lebenshilfe-Werkstätten Leverkusen / Rhein-Berg gGmbH begehen ihr fünfzigjähriges Bestehen am 29. September 2013 mit einem großen öffentlichen Fest im Wiesdorfer Neuland-Park.

2012

Der geschäftsführende Wohnstättenleiter Willy Richartz geht in Ruhestand. Auf ihn folgt zum 1. Februar 2012 Jürgen Ostermann als neuer Geschäftsführer.

Das Jubiläumsjahr der Lebenshilfe Leverkusen e. V. klingt am 8. September 2012 mit einem großen Sommerfest auf dem Gelände und im Saal der Wohnstätte Stegerwaldstraße vor mehreren hundert Gästen (Bewohner, Mitglieder und Mitarbeiter) aus. In diesem Rahmen wird auch Willy Richartz verabschiedet.

Am 28. September 2012 wird der neue, zusätzliche Standort der Interdisziplinären Frühförderung (IFF) in Leverkusen-Schlebusch offiziell eröffnet.

2011 

Die Lebenshilfe Leverkusen begeht ihr 50. Jubiläum am 22. Oktober 2011 mit einer Festveranstaltung in den Räumlichkeiten der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Leverkusen in Wiesdorf. 

2010 

Am 1. März 2010 erfolgt die offizielle Eröffnung der Interdisziplinären Frühförderung (IFF) im Erdgeschoß der Steinstraße 57a. Wolfgang Poss erhält am 28 September 2011 das Bundesverdienstkreuz. Die Mitgliederversammlung beschließt am 12. Oktober 2010 eine Neufassung der Satzung. 

2009 

Die KoKoBe zieht am 23. November 2009 von der Steinstraße 57a in die wenige hundert Meter entfernte Gerhart-Hauptmann-Straße 34 um. Der Umzug ist der Erweiterung der Frühförderung geschuldet. 

2008 

Die Leverkusener Stadtmusikanten erhalten am 12. März 2008 den Rheinischen Ehrenpreis für soziales Engagement des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). Für sein jahrzehntelanges Engagement im Karneval (Familiensitzung der Lebenshilfe) und der Freizeitgestaltung für Menschen mit geistiger Behinderung wird Andreas Stilck vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband ausgezeichnet.

2007 

2007 beschließt der Vorstand, eine mehrmals im Jahr erscheinende Mitgliederinformation (Lebenshilfe Leverkusen Magazin) herauszugeben.

2006 

Die Lebenshilfe Leverkusen und die Lebenshilfe Werkstätten Leverkusen/Rhein-Berg gGmbH errichten gemeinsam die Stiftung Lebenshilfe Leverkusen. Mit einem ersten Angebot Wohnstätten übergreifender tagesstrukturierender Maßnahmen für Senioren im Juli 2006 kommt die Lebenshilfe den Bedürfnissen ihrer älteren Bewohnerinnen und Bewohnern nach. Das Endspiel der Fußball WM 2006 der Menschen mit geistiger Behinderung findet am 16. September 2006 in der Leverkusener BayArena statt.

2005 

Am 28. Januar wird die KoKoBe im Rahmen eines Pressetermins der Öffentlichkeit vorgestellt. Im August wird der ehemaligen Vorsitzenden der Lebenshilfe und des Werkstattvereins, Dr. Elisabeth Ahrens das Bundesverdienstkreuz verliehen.

2004 

Ab dem 1. Februar 2004 haben Verwaltung, Geschäftsstelle und Frühförderung ihren Sitz in der Steinstr. 57a in Opladen. Die Mitgliederversammlung beschließt am 22. Juni 2004 die Umwandlung des Werkstattvereins in die Rechtsform einer gGmbH, wobei die Lebenshilfe Leverkusen neben der Lebenshilfe Rhein-Berg/Köln-Porz e. V. und dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV) den Mehrheitsgesellschafter stellt. Der Aufsichtsrat der Lebenshilfe Werkstätten Leverkusen/Rhein-Berg gGmbH konstituiert sich am 23. Juli 2004. In Trägerschaft der Lebenshilfe startet am 1. Dezember 2004 die Kontakt-, Koordinierungs- und Beratungsstelle (KoKoBe).

2003 

Im Europäischen Jahr der Behinderten brechen die Leverkusener Stadtmusikanten zu einer 4-tägigen Konzertreise in die französische Partnerstadt Villeneuve d’Asq auf. Die WHB Refrath führt künftig die Bezeichnung WHB Refrath gGmbH, Wohnhaus für Menschen mit Behinderung. Mit Heike Hiller-Lenic, Günter Hupperten und Wolfgang Poss werden drei Personen aus dem Kreis der Lebenshilfe am 19. Juli 2003 mit dem Leverkusener Ehrenamtstaler ausgezeichnet. Die Landesdelegiertenversammlung der Lebenshilfe NRW findet am 15. November 2003 in der Wiesdorfer Bürgerhalle statt.

2002 

Die Reuschenberger Str. 35a nimmt am 17. Januar 2002 den Betrieb für 5 Bewohner als Außenwohngruppe auf. Die offizielle Einweihung findet am 5. Juli 2002 statt. Franz Josef Stilck erhält aufgrund seines Einsatzes für behinderte Menschen am 22. Mai 2002 das Bundesverdienstkreuz. Mit Beginn des Schuljahres 2002/2003 übernimmt die Lebenshilfe 3 Einzelfallhilfen.

2001 

Ab dem Schuljahr 2001/2002 werden drei Ausbildungsplätze zum Heilerziehungspfleger angeboten. Am 15. August 2001 beginnt der Bezug des Neubaus der Wohnstätte Wipperfürth. Das 40. Jubiläum der Lebenshilfe Leverkusen wird am 7. November 2001 in der Wiesdorfer Bürgerhalle gefeiert.

2000 

Das offizielle Fest zur Eröffnung der Wohnstätte Reinickendorfer Straße findet am 17. Juni 2000 statt. Im selben Jahr erfolgt auch der Baubeginn einer 7. Wohnstätte in Wipperfürth sowie der 5. Außenwohngruppe in Opladen. Der Umbau und die Erweiterung der Werkstatt für Behinderte in Bürrig werden am 16. September 2000 mit einem Festakt begangen.

1999 

Am 30. April 1999 wird der bisherige Geschäftsführer der Werkstatt für Behinderte, Joachim Heinlein, verabschiedet. Ihm folgt Harald Mohr ab dem 1. Juni 1999 nach. Die neue Wohnstätte Reinickendorfer Straße wird am 25. Mai 1999 von den ersten Bewohnern bezogen.

1998 

Eine weitere kleinere Außenwohngruppe eröffnet offiziell am 24. April 1998 in der Reuschenberger Str. 52a, nachdem sie bereits am 15. Januar 1998 bezogen wurde. Mit Udo Brenneisen wird einem weiteren Mitglied der Lebenshilfe Leverkusen am 23. Juni 1998 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Das Richtfest der neuen Wohnstätte in der Reinickendorfer Straße findet am 28. August 1998 statt. Der Name des Vereins lautet auf Beschluss der Mitgliederversammlung künftig „Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Leverkusen e. V.“. Zum 7. November 1998 eröffnet die Werkstatt für Behinderte in Refrath nach ihrer baulichen Erweiterung mit 206 Plätzen neu.

1997 

Für die Wohnstätten in Leverkusen und Wipperfürth wird am 26. August 1997 ein Heimbeirat gewählt. Die Wohnstätten begehen ihr 25jähriges Jubiläum mit rund 800 Gästen am 14. September 1997 mit einem großen Sommerfest in der Stegerwaldstr. 4. Im November 1997 ziehen Geschäftsstelle und Frühförderung bereits wieder um, diesmal in Räume in der Manforter Str. 72 in Wiesdorf. Der Baubeginn für die neue Wohnstätte Reinickendor fer Str. 4 – 6 erfolgt am 17. Dezember 1997.

1996 

Zum 1. Januar 1996 erfolgt die Ernennung von Willy Richartz zum Geschäftsführenden Wohnstättenleiter. Im September 1996 wird der Bauantrag für die neue Wohnstätte in Schlebusch gestellt, die Frühförderung und die Geschäftsstelle der Lebenshilfe ziehen in die Wiembachallee nach Opladen.

1995 

Am 7. August 1995 beginnen die Anbaumaßnahmen für Küchen und Gemeinschaftsräume in der Wohnstätte Stegerwaldstraße 4. Für den Neubau einer Wohnstätte in Schlebusch werden städtische Grundstücke in Erbpacht an die Lebenshilfe Leverkusen übertragen.

1994 

1994 nimmt die Werkstatt für Behinderte in Quettingen ihren Betrieb auf. In Bergisch Gladbach geht die PBH Britanniahütte als Werkstatt für psychisch behinderte Menschen an den Start. Im März 1994 löst Joachim Heinlein als neuer Geschäftsführer der Werkstatt für Behinderte Dr. Wolfgang Spies ab. Am 17. Juni 1994 eröffnet die Wohnstätte der WHB Refrath GmbH. Udo Brenneisen und Franz-Josef Stilck werden Ende 1994 mit der silbernen Ehrennadel des Landesverbandes der Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen e. V. ausgezeichnet.

1993 

Die Häuser in der Heinrich-Brüning-Str. 157 und 159 können zum 1. Juli 1993 in eine reguläre Wohnstätte umgewandelt werden. Nach dem Umzug der 14 Bewohner in die wieder instandgesetzte Wohnstätte Dhünn 1c am 11. Oktober 1993 stehen dort 15 neue Plätze zur Verfügung. Am 2. Juli 1993 findet in Quettingen das Richtfest für eine neue Werkstatt für Behinderte statt.

1992 

Die Aufgabe des Heilpädagogischen Zentrums zwingt zu Beginn des Jahres 1992 zur Improvisation und der provisorischen Unterbringung von Kindern, welche den dort untergebrachten Sonderkindergarten und die Sonderschule besuchten bzw. die Dienste der Frühförderung in Anspruch nahmen. Am 3. Februar 1992 zieht die Wohnstättenverwaltung von der Dhünnstr. 1c in die Küppersteger Str. 26a des gleichnamigen Stadtteils. Ein Feuer zerstört am 25. Mai 1992 die Wohnstätte in der Dhünnstr. 1c. 14 Bewohner kommen nach einer provisorischen Unterbringung in der Wohnstätte Stegerwaldstraße 4 schließlich in den Häusern Heinrich-Brüning-Str. 157 und 159 unter. Karl Herzog, einem der Gründungsmitglieder der Lebenshilfe Leverkusen, wird am 18. November 1992 das Bundesverdienstkreuz verliehen.

1991 

Am 28. September 1991 feiert die Lebenshilfe in Leverkusen ihr dreißigjähriges Jubiläum im Lindenhof. Auf dem Gelände des Heilpädagogischen Zentrums werden Altlasten entdeckt, die am 20. Dezember 1991 die Schließung des Standorts zur Folge haben.

1990 

Zum 1. Januar 1990 gehen die Wohnstätten des Vereins „Werkstatt für Behinderte Leverkusen e. V.“, ehemals „Beschützende Werkstatt e. V.“ an die „Lebenshilfe für geistig Behinderte Leverkusen e. V.“ über. Einen Tag später wird für die Wohnstätten ein Betriebsrat gewählt. Am 1. September 1990 öffnet die vierte offene Wohnform für zwei Bewohner in der Liebigstr. 42, ein Ehepaar kann am 1. Dezember 1990 in die bereits fünfte offene Wohnform in die Hermann-von-Helmholtz-Str. 89 ziehen.

1989 

Nachdem in der Stegerwaldstraße eine vollstationäre Wohngruppe ihren Betrieb aufgenommen hat, ist diese Einrichtung zum 1. Februar 1989 komplett belegt. Die offizielle Einweihung mit rund 200 Gästen findet am 29. April 1989 statt. Danach kann am 27. Mai 1989 auch in Refrath die WfB mit 180 Arbeitsplätzen eingeweiht werden. Am 28. August 1989 wird erstmals ein Elternbeirat für die Wohnstätten gewählt. Gegen Ende des Jahres gründet sich der Jugendverband „Freizeitkiste“.

1988 

Bereits am 19. April 1988 findet ein weiteres Richtfest statt, diesmal für die WfB in Refrath. Die ersten Bewohner der neuen Wohnstätte in der Stegerwaldstraße beziehen am 29. November 1988 ihre Räumlichkeiten. Wenige Tage später folgen die 14 Bewohner, die übergangsweise in einem Gebäude des Städtischen Klinikums untergebracht waren.

1987 

An der künftigen Wohnstätte Stegerwaldstraße 4 in Manfort beginnen am 25. Mai 1987 die Um- und Erweiterungsbauten. Das Richtfest für diese Einrichtung wird schon am 3. Dezember 1987 gefeiert. Am 1. September 1987 eröffnet eine zweite Außenwohngruppe in der Allensteiner Str. 10 in Küppersteg.

1986 

Zwei weitere Personen ziehen am 15. Januar 1986 in eine offene Wohnform in der Friedrich-Engels-Str. 16 nach Bürrig, eine dritte offene Wohnform für 2 Personen wird am 2. Oktober 1986 in der Liebigstr. 42 in Wiesdorf eröffnet. Dr. Wolfgang Spies übernimmt die Geschäftsführung des Vereins „Werkstatt für Behinderte e. V.“ Am 24. Juni 1986 kann die wiederhergestellte Wohnstätte in Wipperfürth eingeweiht werden. Anlässlich des fünfundzwanzigjährigen Bestehens der Lebenshilfe findet ein Fußballturnier auf der Sportanlage Birkenberg statt. Die Jubiläumsveranstaltung wird am 11. Oktober 1986 abermals im Lindenhof begangen. Der Verein fasst die Satzung neu und benennt sich um in „Lebenshilfe für geistig Behinderte Leverkusen e. V.“.

1985 

In der Nacht vom 10. auf den 11. Februar 1985 fällt auch die Wohnstätte in Wipperfürth einem Großbrand zum Opfer, nachdem die WfB in Rösrath gerade erst wieder provisorisch eröffnet werden konnte. 25 Bewohner werden in einem leerstehenden Gebäude des ehemaligen Karl-Josef Altenheims untergebracht. 1985 wird das Wohnhaus für Behinderte Refrath GmbH gegründet. Menschen mit geistiger Behinderung stellen unter dem Titel „Seh-Weisen“ ihre Werke in der Sparkassen-Hauptgeschäftsstelle in Leverkusen-Wiesdorf aus.

1984 

Im September 1984 wird die Werkstatt für Behinderte in Rösrath durch einen Brand zerstört. Die Wohnstätte Bensberger Str. 58 in Schlebusch muss am 30. September 1984 schließen. 14 Bewohner finden vorübergehend eine Unterkunft in einem Gebäude des nahegelegenen städtischen Klinikums.

1983 

Der Einzug von 2 Personen in die Friedrich-Engels-Str. 16 in Bürrig am 6. Januar 1983 stellt den Einstig in die erste offene Wohnform als neues Angebot der Lebenshilfe dar. Am 15. Juli 1983 erhält die Sportabteilung die Anerkennung als Behindertensportgemeinschaft durch den Behinderten Sportverband Nordrhein-Westfalen.

1982 

In der Karnevalssession 1981/1982 wird die Tradition der „Närrischen Lebenshilfe“ mit der ersten Familiensitzung in der Pausenhalle der Pestalozzischule begründet. 1982 wird an der Musikschule der Stadt Leverkusens erstmals Unterricht für Menschen mit geistiger Behinderung angeboten.

1981 

Im Januar 1981 wird das „Internationale Jahr der Behinderten“ in der Dortmunder Westfalenhalle mit einem Auftritt der „Leverkusener Stadtmusikanten eröffnet. Der Erweiterungsbau der WfB in Bürrig wird fertig gestellt. Am 26. September 1981 begeht die Lebenshilfe Leverkusen ihr zwanzigjähriges Bestehen mit einer Feier im Lindenhof.

1980 

In Zusammenarbeit mit dem Sportamt der Stadt Leverkusen wird 1980 die Sportabteilung der Lebenshilfe gegründet. Eine erste Sportgruppe nutzt die Turnhalle der Schule Scharnhorststraße. Am 1. Juni 1980 wird mit der Wohnstätte Hermann-Löns-Str. 10 in Opladen bereits die 5. Wohnstätte des Trägervereins WfB für 23 Bewohner eröffnet.

1979 

1979 gründen sich die „Leverkusener Stadtmusikanten“. Deren erster öffentlicher Auftritt findet noch im selben Jahr anlässlich des 1. Lindenhoffestes unter dem Motto „Behinderte feiern – wer feiert mit?“ statt. Die Zweigstelle Bergisch Gladbach der Werkstatt für Behinderte wird nach Rösrath verlegt. Am 30. März 1979 eröffnet die Wohnstätte Gaulstr. 18 in Wipperfürth mit 28 Plätzen.

1978 

Nur zwei Jahre nach ihrer Eröffnung wird für die WfB in Leverkusen-Bürrig ein Erweiterungsbau nötig. Am 7. April 1978 wird in Zusammenarbeit mit der evangelischen Matthäus Kirchengemeinde der Freizeittreff für behinderte und nichtbehinderte Jugendliche und Erwachsene eröffnet. Willy Richartz ist seit dem 1. September 1978 für die Wohnstätten des Trägervereins der WfB zuständig.

1977 

Am 24. Mai 1977 gründet sich nach einem vorausgegangenen Beschluss des Sozialausschusses der Stadt Leverkusen der Behinderten Beirat in der Stadt Leverkusen mit Udo Brenneisen, dem damaligen Vorsitzenden der Lebenshilfe Leverkusen an der Spitze.

1976 

Die Werkstätten für Behinderte in Schildgen (Hermannshof) sowie in der Opladener Werkstättenstraße werden mit 160 behinderten Mitarbeitern 1976 unter dem Dach der WfB in Leverkusen-Bürrig zusammengelegt. Die Frühförderung der Lebenshilfe findet ihre Heimstatt im neueröffneten Heilpädagogischen Zentrum der Stadt Leverkusen in Küppersteg ebenso wie der Sonderkindergarten und die Sonderschule für geistig Behinderte.

1975 

Nach einer ersten gemeinsamen Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Opladen und der Lebenshilfe Leverkusen sowie einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung am 5. Dezember 1975 löst sich der Verein LH Opladen mit Ablauf des 31.12.1975 auf. Alle bisherigen Mitglieder werden automatisch Mitglieder der neuen, fusionierten „Lebenshilfe Leverkusen e. V.“ 1975 benennt sich auch in Leverkusen die Beschützende Werkstatt in Werkstatt für Behinderte sowie die Tagesbildungsstätte Borkumstraße in Schule für geistige Behinderte bzw. in Sonderkindergarten für Behinderte um. Erstmalig wird eine Schulpflegschaft gewählt.

1974 

1974 wirft bereits die kommunale Gebietsreform ihre Schatten voraus. Zwischen den beiden Lebenshilfevereinigungen in Leverkusen und Opladen finden erste informelle Gespräche über eine eventuelle Zusammenlegung der Vereine statt. In Leverkusen erweitert die Lebenshilfe ihr Angebot mit der Eröffnung der Wohnstätte Bensberger Str. 58 in Schlebusch (16 Bewohner) am 1. Oktober 1974 sowie am 1. Dezember 1974 mit der ersten Außenwohngruppe für 7 Bewohner an der Friedrich-Ebert-Str. 18 (heute Dhünnstr. 1e).

1973 

Am 1. Februar 1973 wird durch die Opladener Lebenshilfe eine Beratungsstelle Früherkennung, Frühbetreuung und Elternberatung mit wöchentlich zwei Sprechzeiten eröffnet. Der Vorstand der Lebenshilfe Leverkusen darf sich hingegen über ein erstes eigenes Büro in der heutigen Wohnstätte Dhünnstraße 1c in Wiesdorf freuen.

1972 

Am 15. Januar 1972 wird die Wohnstätte Viktor-Meyer-Straße 4 erneut geöffnet. Gleichzeitig wird eine Zweigstelle der Beschützenden Werkstatt in Bergisch Gladbach mit 40 Plätzen eröffnet und der „Hermannshof“ erfährt eine Erweitung auf nunmehr 100 Plätze. Im September des gleichen Jahres folgt schließlich noch die Eröffnung der Zweigstelle in Kupferberg bei Wipperfürth mit einer Kapazität von 40 Arbeitsplätzen. Schließlich wird am 1. September 1972 die Wohnstätte  Viktor-Meyer-Str. 4 in die Friedrich-Ebert-Straße 14 (heute Dhünnstr. 1c) verlegt. Die Lebenshilfe Opladen benennt sich nunmehr auch in „Lebenshilfe für geistig Behinderte e. V., OV Opladen und Umgebung“ um. Die Beschützende Werkstatt wird folgerichtig in Werkstatt für Behinderte umbenannt und verlegt ihren Sitz in die Werkstättenstraße in Opladen.

1971 

Am 1. Februar 1971 eröffnet die Lebenshilfe Leverkusen in der Wiesdorfer Viktor-Meyer-Straße 4 eine Wohnstätte für 8 Bewohner, die jedoch bereits am 30. September des gleichen Jahres wegen Personalmangel wieder geschlossen werden musste. Aufgrund von Platzmangel in der Bildungsstätte Borkumstraße werden 2 Gruppen in die ehemalige Verwaltungsstelle nach Schlebusch (altes Bürgermeisteramt) ausgelagert. Zum 1. April 1971 folgt auch die Tagesbildungsstätte der Lebenshilfe Opladen der Anlernwerkstatt nach Reusrath, wo beide Institutionen schließlich am 1. August 1971 als Sonderschule für geistig Behinderte unter Übernahme und Trägerschaft des Rhein-Wupper-Kreises zusammengelegt werden.

1970 

Am 1. November 1970 wird der Sitz der Anlernwerkstatt der Lebenshilfe Opladen nach Reusrath verlegt. Ein in Leverkusen geplantes Behindertenzentrum am Hammerweg in Schlebusch scheitert an der Höhe der Erschließungskosten.

1969 

Am 29. November 1969 wird der erste Bauabschnitt des Betreuungszentrums der Lebenshilfe Opladen in Reusrath fertig gestellt. Der Sonderkindergarten eröffnet mit drei Gruppen zu jeweils 8 Kindern. In Leverkusen benennt sich der Verein in „Lebenshilfe für geistig Behinderte e. V., Ortsvereinigung Leverkusen“ um. Die Umbenennung macht deutlich, dass die Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung alle Altersgruppen umfasst und sich nicht nur auf Kinder beschränkt.

1968

Am 1. April 1968 eröffnet auch der Opladener Verein eine Beschützende Werkstatt in der Bahnhofstraße 19 – 21. Insgesamt betreut die Lebenshilfe Opladen in der Beschützenden Werkstatt, der Anlernwerkstatt sowie der Tagesstätte und dem Sonderkindergarten zu diesem Zeitpunkt 76 Menschen mit geistiger Behinderung.

1967

1967 zieht die Beschützende Werkstatt der Leverkusener Lebenshilfe in das unmittelbar ans Stadtgebiet angrenzende Schildgen. Im dortigen „Hermannshof“ können nunmehr 70 behinderte Mitarbeiter beschäftigt werden.

1966

Am 16. November 1966 ziehen der Kindergarten und die Bildungsstätte der Lebenshilfe zurück nach Opladen und finden dort zusammen mit der Anlernwerkstatt ein neues Quartier in der Bahnstraße 95.

1965

Am 1. Juli 1965 finden 20 behinderte Mitarbeiter über die Lebenshilfe Leverkusen Arbeit in einer Beschützenden Werkstatt in der Fixheide. Die Opladener Lebenshilfe gründet am 28. Oktober 1965 einen Zweckverband zur Eingliederung geistig Behinderter für den unteren Rhein-Wupper-Kreis.

1964

Am 1. Oktober 1964 eröffnet die Lebenshilfe Opladen am Berliner Platz eine Anlernwerkstatt, Sonderkindergarten und Bildungsstätte ziehen ins benachbarte Langenfeld um.

1963

Am 21. Januar 1963 stellt Gottfried Herber die im Auftrag des Vorstandes der Lebenshilfe Opladen verfasste „Denkschrift über die Errichtung eines Zentrum zur Betreuung geistig behinderter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener in einer einem Heim vergleichbaren Einrichtung im unteren Rhein-Wupper-Kreis“ fertig. Ende des Jahres ist die Zahl der im Sonderkindergarten und der Bildungsstätte betreuten Kinder bereits auf 31 angestiegen. In Leverkusen gründet sich auf Initiative der dortigen Lebenshilfe am 17. Dezember 1963 der Trägerverein „Beschützende Werkstatt e. V.“.

1962

Am 16. Februar 1962 erfolgte für die damalige Kreisstadt Opladen die Gründung der „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind e. V., Opladen und Umgebung“ in der Stadthalle Opladen. Bei den 77 Mitgliedern handelte es sich um 36 Eltern und 41 Förderer. Bereits am 22. Oktober 1962 konnte in der Opladener Adalbert-Stifter-Straße ein Sonderkindergarten sowie eine Tagesbildungsstätte in der Herzogstraße eröffnet werden. Unter städtischer Trägerschaft konnte im selben Jahr noch einen Sonderkindergarten und eine Bildungsstätte für geistig Behinderte in der Borkumstraße im Leverkusener Stadtteil Manfort in Betrieb genommen werden.

1961

Am 30. Oktober 1961 wurde die heutige „Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Leverkusen e. V.“ unter dem Namen „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind e.V., OV Leverkusen“ im Feierraum der gewerblichen Berufsschule  Bismarckstr. 207 gegründet. Die Initiative und Einladung dazu ging von Anton Rabenstein, Leverkusener Ratsherr und Rektor der Pestalozzischule aus. Die zunächst 59 Mitglieder setzten sich aus 39 Eltern und 20 Förderern zusammen.