Unter einem Dach

Lebenshilfe Leverkusen e. V. und das Diakonische Werk Leverkusen kooperieren

Wie es das neue gemeinsame Logo versinnbildlicht, arbeiten die beiden Träger in Sachen Integrationshilfe künftig unter einem gemeinsamen Dach. 

Unter dem gemeinsamen Dach kann man sich dabei die Schulen vorstellen, an denen Lebenshilfe und Diakonie als Personalträger künftig die Integrationshelfer bzw. Integrationshelferinnen für von Behinderung betroffene Kinder und Jugendliche stellen.

Durch diese Unterstützung wird den betroffenen Schülern der Besuch einer Schule und damit die Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht überhaupt erst möglich gemacht.

Neuland betreten

Mit dieser Kooperation betritt die Lebenshilfe Leverkusen e. V. Neuland. Zwar sind Kooperationen keine grundsätzlich neue Erfahrung für uns, aber hier ergab sich zum ersten Mal die Gelegenheit zur Zusammenarbeit mit einem Träger außerhalb des Lebenshilfeverbandes, noch dazu mit einem Träger aus dem kirchlichen Bereich.

Erfahrener und vielfältiger Träger

Die Diakonie im Kirchenkreis Leverkusen entstand am 1. Januar 1977 mit dem Zusammenschluss der beiden Gemeindedienste Leverkusen und Opladen in der nach der kommunalen Gebietsreform um Opladen erweiterten Stadt Leverkusen. Heute umfasst der Kirchenkreis neben Leverkusen auch die benachbarten Städte Burscheid, Langenfeld sowie Leichlingen und Monheim. Neben der Behindertenhilfe deckt die Diakonie auch Felder wie Kinder-, Jugend- und Familienhilfen, Schuldnerberatung, Suchthilfe, gesetzliche Betreuung oder die Trägerschaft von Einrichtungen der Altenhilfe ab, um nur einige Beispiele zu nennen.

Stärkung der Personalausstattung

Gemeinsam mit der Diakonie konnte nunmehr starker Pool von Integrationshelfern gebildet werden. Dies ermöglicht in einem bestimmten Rahmen auch eine Flexibilität, mit der kurzfristig etwa auf krankheitsbedingte Ausfälle reagiert werden kann. Weiterhin macht es eine gemeinsame Vereinbarung mit dem Fachbereich Soziales der Stadt Leverkusen möglich, dass die Integrationshelfer statt wie bisher mit Zeitarbeitsverträgen nunmehr unbefristet eingestellt werden konnten. Ein Umstand, der es überhaupt erst ermöglicht, auch künftig qualifiziertes Personal gewinnen und langfristig binden zu können. 

Gestärkt

Dadurch profitieren unsere Integrationshelfer und Integrationshelferinnen ebenso wie die von ihnen betreuten und unterstützen Kinder und Jugendlichen an den jeweiligen Schulen. Auch die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten der betroffenen Schüler können künftig mit einer kontinuierlicheren Betreuung rechnen.