Informationen zu Maßnahmen aufgrund des Corona-Virus (Stand 11.05.2021) und weiterführende Links

Das Wohl und der Schutz der von uns betreuten Menschen, unserer Mitarbeiter und aller Angehöriger steht für uns an oberster Stelle.
Daher gelten bei uns, insbesondere gemäß der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sowie den Erlassen des NRW-Gesundheitsministeriums, bis auf weiteres die folgenden Regelungen:

Bereich Wohnen

Besuche

Wichtige Information der WTG-Behörde Leverkusen:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

die Allgemeinverfügung vom 23.04.2021 regelt in I. Ziff. 5, dass im Rahmen der zeitlich unbeschränkten Besuchsrechte zeitgleich von einer Bewohnerin bzw. einem Bewohner maximal 5 Personen aus maximal zwei Hausständen empfangen werden dürfen. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden bei der Berechnung der Personenzahl nicht mitgezählt. Paare gelten unabhängig von ihren Wohnverhältnissen als ein Hausstand.

Ich weise darauf hin, dass davon abweichend in den Kreisen und kreisfreien Städten, in denen die bundesweit einheitlichen Schutzmaßnahmen bei besonderem Infektionsgeschehen nach § 28b Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes gelten, Bewohnerinnen und Bewohner zeitlich unbeschränkt jeweils nur eine Person und zu dem Haushalt gehörende Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres als Besuch empfangen können.

Hier gilt das höherrangige Bundesrecht gegenüber den landesrechtlichen Vorschriften. [Die WTG-Behörde wird] Sie darüber informieren, ab wann die o.g. Regelung nicht mehr gilt und die ansonsten gültige Regelung aus Ziffer I Nr. 5 Corona AV Einrichtungen wieder Anwendungen findet.“

Ergänzend hierzu bitten wir folgendes zu beachten (Stand 11.05.2021):

Nach Auskunft der WTG-Behörde greifen in Kreisen und kreisfreien Städten, in denen die besonderen Schutzmaßnahmen der sog. „Bundesnotbremse“ nach § 28b IfSG gelten (das ist für Leverkusen der Fall, die Inzidenz am 10.05.2021 betrug 255), folgende Regelungen:

Die Beschränkungen der Besucherzahl fallen unter folgenden Umständen weg:

Wenn die jeweiligen Besucherinnen und Besucher ebenso wie die Bewohnerin/der Bewohner
• im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises sind und seit der letzten für die vollständige Schutzwirkung erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tagen vergangen sind oder
• im Besitz eines auf sie ausgestellten Genesenennachweises sind, wobei die zugrundeliegende positive Labordiagnostik mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegen muss,

Die derzeit bestehenden Beschränkungen bei der Besucherzahl ( jeweils nur eine Person gleichzeitig ) bleiben hingegen unter folgenden Bedingungen bestehen:

Wenn eine Besucherin/ein Besucher oder die Bewohnerin/der Bewohner
• nicht im Besitz eines auf sie/ihn ausgestellten Impfnachweises ist oder seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung nicht mindestens 14 Tagen vergangen sind oder
• nicht im Besitz eines auf sie ausgestellten Genesenennachweises ist.

In Kreisen und kreisfreien Städten, in denen keine besonderen Schutzmaßnahmen der sog. „Bundesnotbremse“ nach § 28b IfSG gelten, liegen hingegen folgende Bestimmungen vor:

Hier gelten keine Begrenzungen der Anzahl von Besucherinnen und Besuchern im privaten Bereich der Bewohnerinnen und Bewohner. Jede Bewohnerin bzw. jeder Bewohner hat das Recht, täglich zeitlich unbeschränkt Besuch zu erhalten. Die Kontaktbeschränkungen des § 2 Abs. 2 der Coronaschutzverordnung gelten im öffentlichen Raum.

Die WTG Behörde hat uns zudem mitgeteilt, dass Besucher*innen, die einen vollen Impfschutz aufweisen bzw. im Besitz eines ausgestellten Genesenennachweises sind ( siehe dazu obige Ausführungen), keinen negativen Schnelltest beim Betreten der Einrichtung mehr vorweisen müssen. Bei den Besucher*innen ist allerdings weiterhin ein Kurzscreening (Erkältungssymptome, SARS-CoV-2-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Kontaktpersonen gemäß der Richtlinie des Robert Koch-Instituts bzw. der bereits bekannten Vorlage/Liste) durchzuführen.

Ein Zutritt zu der Einrichtung ist nur möglich, wenn sich bei dem Kurzscreening keine Hinweise darauf ergeben, dass durch die Besucherin bzw. den Besucher das SARS-CoV-2-Virus oder ein anderer Krankheitserreger in die Einrichtung eingetragen werden könnte. Werden unklare Beschwerden wie Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Geschmacksverlust, erhöhte Temperatur oder Übelkeit festgestellt, wird der Zugang zur Einrichtung weiterhin verwehrt. Soweit kein Kurzscreening durchgeführt werden kann, wird der Besucherin bzw. dem Besucher durch die Einrichtung der Zutritt ebenfalls versagt.

Darüber hinaus finden weiterhin die folgenden Regelungen Anwendung:

1. Besuche sind auf den Bewohnerzimmern unter Beachtung strenger Hygienevorgaben (Händedesinfektion vor und nach Verlassen der Einrichtung, Mundschutz) zugelassen. Um sicher zu stellen, dass die Besucher nicht den Wohnbereich/ die Wohngruppe betreten oder Kontakt zu anderen Bewohnern haben, werden sie von den diensthabenden Mitarbeitern zum Zimmer des Bewohners und nach Beendigung des Besuchs wieder zum Ausgang begleitet. Eine Vertraulichkeit des Besuchs wird gewährleistet. Während des Besuchs tragen damit die Bewohner*innen und Besucher*innen die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes im Zimmer. Finden Besuche in allgemeinen Räumlichkeiten der Einrichtung statt, dann ist seitens der Mitarbeiter*innen darauf zu achten, dass der Besucherraum nach jeder Nutzung entsprechend desinfiziert wird.

2. Es wird ein Besuchsregister geführt, in dem bei jedem Besuch der Name der Besucherin bzw. des Besuchers, eine Telefonnummer, unter der die Besucherin bzw. der Besucher erreicht werden kann, das Datum und die Uhrzeiten des Besuchs sowie die bzw. der Besuchte erfasst werden. Die Daten werden vier Wochen aufbewahrt und anschließend zu vernichtet, wenn sie nicht von der nach § 28 IfSG zuständigen Behörde benötigt werden. Sollte eine Besucherin oder ein Besucher die benötigten Informationen nicht zur Verfügung stellen, wird ihr der Zutritt versagt.

3. Die Besucher*innen haben einen grundsätzlichen Abstand von mindestens 1,5 Metern zur besuchten Person einzuhalten. Sofern während des Besuchs Bewohner*in und Besucher*in eine Mund-Nase-Bedeckung nutzen, und vorher sowie hinterher bei den Besuchern und den Bewohnern eine gründliche Handdesinfektion erfolgt ist, ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht erforderlich. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig.

4. Bei den Besucher*innen ist ein Kurzscreening (Erkältungssymptome, SARS-CoV-2-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Kontaktpersonen gemäß der Richtlinie des Robert Koch-Instituts bzw. der bereits bekannten Vorlage/Liste) durchzuführen. Ein Zutritt zu der Einrichtung ist nur möglich, wenn sich bei dem Kurzscreening keine Hinweise darauf ergeben, dass durch die Besucherin bzw. den Besucher das SARS-CoV-2-Virus oder ein anderer Krankheitserreger in die Einrichtung eingetragen werden könnte. Werden unklare Beschwerden wie Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Geschmacksverlust, erhöhte Temperatur oder Übelkeit festgestellt, wird der Zugang zur Einrichtung verwehrt. Soweit kein Kurzscreening durchgeführt werden kann, wird der Besucherin bzw. dem Besucher durch die Einrichtung der Zutritt ebenfalls versagt

5. Alle Besucherinnen und Besucher müssen vor Betreten des Wohnbereiches zudem einen negativen Coronaschnelltest entsprechend der aktuellen Verordnung zur Umsetzung des Anspruchs auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 vorweisen. Der Coronaschnelltest darf nicht älter als 48 Stunden sein, ansonsten sind die Besucherinnen und Besucher dazu gehalten, sich Vorort von einem diensthabenden und in das Testverfahren eingewiesenen Mitarbeiter testen zu lassen.

6. Um einen möglichst reibungslosen Testablauf zu gewährleisten, sind die Angehörigen bzw. gesetzlichen Betreuer gehalten, die geplanten Besuche bei der Leitung oder den diensthabenden Kollegen unter Nennung ihres Namen, des gewünschten Testtags und der Uhrzeit telefonisch vor dem Aufsuchen der Einrichtung anzumelden.

7. Die Testung wird ausschließlich von dafür qualifiziertem Personal vorgenommen, das vorab von mit der Einrichtung kooperierenden Hausärzten hinsichtlich der Anwendung der verwendeten Schnelltests geschult wurde. Besucher dürfen die Einrichtung nur betreten, wenn ein negatives Testergebnis vorliegt. Ist das Ergebnis eines Schnelltests bei einer besuchenden Person positiv, ist ihr der Zutritt sowie der Aufenthalt in der Einrichtung nicht gestattet.

8. Positiv getestete Personen müssen unter der Angabe von Name und Adresse von der Einrichtung dem jeweils für den Wohnsitz der Person zuständigen Gesundheitsamt unverzüglich gemeldet werden. Die getesteten Personen haben die für die Meldung erforderlichen personenbezogenen Daten gegenüber der Einrichtung bekannt zu geben. Nach erfolgter Meldung werden die personenbezogenen Daten unverzüglich durch die Einrichtung vernichtet, sofern nicht andere Vorschriften eine weitere Aufbewahrung erfordern.

9. Wenn eine potentielle Besucherin oder ein potentieller Besucher eine angebotene Testung ablehnt, wird der Zutritt verweigert, ausgenommen er kann nachweisen, dass innerhalb von 48 Stunden vor dem beabsichtigten Besuch bereits ein Coronaschnelltest mit negativem Ergebnis durchgeführt worden ist.

10. Alle Besucher werden durch einen Aushang über die aktuellen Hygienevorgaben (Tragen einer FFP-2-Maske, Nieshygiene, Abstandsgebot usw.) informiert und auf Einhaltung hingewiesen. Auf die Nutzung einer FFP-2-Maske kann für eine einzelne Person verzichtet werden, wenn diese aus gesundheitlichen Gründen gehindert ist, diese zu verwenden.

11. Der Besucher wird vom diensthabenden Mitarbeiter darauf hingewiesen werden, sich vor und nach dem Besuchskontakt die Hände zu desinfizieren.

12. Wenn und soweit in der Einrichtung bei Bewohnern oder Beschäftigten eine SARS-CoV-2-Infektion festgestellt wurde und die betroffenen Personen noch nicht isoliert werden konnten oder nicht bereits gesundet sind, dürfen Besuche nur in abgetrennten Bereichen außerhalb der betroffenen Wohnbereiche oder im Außenbereich stattfinden.

13. Zutrittsverbote sind während der Sterbephase nach Maßgabe von § 5 Absatz 1 Coronaschutzverordnung ausgeschlossen.

14. Die Bewohner können die Einrichtung ohne Einschränkung verlassen, vorausgesetzt sie sind in der Lage, die allgemeinen Infektionsschutzstandards (Mundschutz, Abstand von mindesten 1,5 Metern, Händedesinfektion vor Verlassen und nach Betreten der Einrichtung) einzuhalten.

15. Für die Besuche von Seelsorgerinnen und Seelsorgern, Betreuerinnen und Betreuern, Betreuungsrichterinnen und Betreuungsrichtern, Dienstleistenden zur medizinisch-pflegerischen oder palliativen Versorgung und zur weiteren Grundversorgung sowie Personen, die innerhalb der Einrichtung Teilhabeangebote durchführen, gelten die vorab für Besucher aufgeführten Regelungen entsprechend. § 12 Absatz 2 Coronaschutzverordnung. Alle gesichtsnahen Dienstleister, wie z.B. Friseur, Fußpflege usw. müssen während der Behandlung mindestens eine FFP2-, tragen.

Weitere Schutzmaßnahmen

Allgemein
1. In allen unseren Einrichtungen werden unsere Bewohner mind. einmal täglich von den diensthabenden Mitarbeitern im Frühdienst und/oder Spätdienst einem Symptommonitoring nach den Richtlinien des RKI unterzogen.

2. Alle Bewohner unserer Einrichtungen, auch der ambulant betreuten Wohnformen, werden zudem mindestens einmal pro Woche mit einem Coronaschnelltest getestet (gem. § 5 Abs. 2 CoronaTestVO). Bewohner, die in der Werkstatt (WfbM) tätig sind, werden einmal wöchentlich vorzugsweise in der Werkstatt getestet, auf eine zusätzliche Testung in den Einrichtungen wird dann verzichtet. Im Urlaubs- oder Krankheitsfall der Bewohner erfolgt die Testung in der jeweiligen Wohneinrichtung.

3. Werden bei Bewohnern der Einrichtung im Rahmen des Symptommonitorings / Symptombefragung leichte Symptome festgestellt, erfolgt die Durchführung eines PoC-Antigen-Schnelltests. Ist der PoC-Antigen-Test positiv, dann wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt zur Überprüfung des PoC-Testergebnisses ein PCR Test veranlasst.

Geschäftsstelle und Verwaltung

Bei Betreten ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes erforderlich. Die RKI-Hygienerichtlinien (Nies-Etikette, Desinfektion) sind einzuhalten.

Selbstverständlich erreichen Sie uns auch
– telefonisch unter 02171 5808 0
– per Mail unter info@lebenshilfe-lev.de

Interdisziplinäre Frühförder- und Beratungsstelle IFF

Die Förderung findet unter Beachtung der RKI-Hygienevorschriften wieder statt.

Offene Hilfen

Bis auf weiteres entfallen alle Reha-Sport-Angebote sowie die Freizeitgruppen des familienunterstützenden Dienstes. Die Einzelbetreuung in den Familien findet nach Absprache unter Beachtung der Hygienevorschriften wieder statt.

Kontakt-, Koordinierungs- und Beratungsstelle KoKoBe

Zum Schutz Ihrer Gesundheit: Rufen Sie uns an, wenn Sie eine Beratung wünschen. Wir klären in einem ersten Telefonat, wie wir die Beratung gestalten, zum Beispiel telefonisch oder per Videokonferenz (Zoom). Oftmals können wir auf diesem Weg schon gut weiterhelfen. Wenn eine persönliche Beratung notwendig ist, vereinbaren wir einen Termin. Dafür braucht man weiterhin Regeln. Darum bitten wir Sie:

  • Alle an der Beratung Beteiligten tragen einen Mund-/Nasenschutz.
  • Es können 1-2 Personen zur Beratung kommen.
  • Während der Beratung sind die Fenster geöffnet.
  • Wir halten einen großen Abstand zueinander.
  • Wir bitten Sie, sich die Hände beim Hereinkommen zu desinfizieren.
  • Offene Bürozeiten gibt es im Moment nicht.

Unser Büro ist von montags bis donnerstags besetzt.

Gruppenangebote dürfen derzeit nicht stattfinden. Der Stammtisch muss bis auf weiteres leider ausfallen.

Kontakt per E-Mail oder telefonisch unter:
Tel.: 02171 / 3 40 79 28
Mail: info@kokobe-lev.de

Weitere Informationen finden Sie hier…

 
Die vorgenannten Maßnahmen werden jeweils den aktuellen Gegebenheiten angepasst.

Allgemeine Informationen und Empfehlungen zum Corona-Virus, in Alltags- und in Leichter Sprache, finden Sie auf der Homepage der Bundesvereinigung Lebenshilfe.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und Ihre Kooperation beim Schutz der von uns betreuten Menschen und unserer Mitarbeiter!